Therapeutisches Bogenschießen für suchtkranke Frauen

Intuitives Bogenschießen als ergänzendes Therapie-Angebot für Suchtberatung der Diakonie-Südwestfalen

Intuitives Bogenschießen für suchtkranke FrauenSeit 2010 läuft das Projekt in Kooperation mit Roman Hochhalter von der Highholders Bogenschule sowie der Suchtberatung der Diakonie Südwestfalen.

An den von Zonta finanzierten mehrwöchigen Kursen in der freien Natur beteiligen sich jeweils bis zu zehn suchtkranke Frauen quer durch alle Altersklassen. Voraussetzung ist, dass sie bereits längere Zeit abstinent leben und gelernt haben, ihr Leben suchtmittelfrei zu gestalten.

Der Hintergrund: Das Projekt ergänzt die Nachsorge-Therapie für Patientinnen mit Abhängigkeitserkrankungen sehr erfolgreich, denn das intuitive Bogenschießen spricht sowohl die körperliche, die mentale als auch die soziale Ebene an:

  • Die Frauen haben sofortige motivierende Erfolgserlebnisse.
  • Sie lernen über das Bogenschießen hinaus, Dinge strukturiert anzugehen, ihre Ziele im Auge zu behalten, systematisch an sich zu arbeiten und für sich selbst verantwortlich zu sein.
  • Das Bogenschießen trägt dazu bei, innere Barrieren abzubauen, das innere Gleichgewicht wiederzuerlangen und zu neuer Kraft zu finden.
  • Die Teilnehmerinnen trainieren spielerisch den Umgang mit Anspannung und entwickeln Lösungsstrategien bei Misserfolgen.

Dieser unmittelbare Transfer in den persönlichen Alltag macht das Bogenschießen aus Sicht der Frauen und der Diakonie Suchtberatung gleichermaßen wertvoll.

Der Trainer: Roman Hochhalter hat Sportwissenschaften, Pädagogik und Psychosomatik studiert und als Sporttherapeut gearbeitet. Er betreibt in Kreuztal die Bogenschule ‚Highholders‘ (www.highholders.de) für traditionelles intuitives Bogenschießen. Seine speziellen therapeutischen Kurse nutzen Schulen, Kliniken und öffentlichen Einrichtungen.

Foto: mit freundlicher Genehmigung der Highholders Bogenschule.