Codewort 'Maske 19'

© Union deutscher Zonta Clubs, Gestaltung: Silke Wolter

Union deutscher Zonta Clubs startet bundesweite "Maske 19" Aktion

Nach dem Vorbild Frankreichs und Spaniens hat die Union deutscher Zonta Clubs mit „Code Maske 19" auch in Deutschland eine zusätzliche Notrufhilfe gestartet, die im akuten Notfall bei häuslicher Gewalt für die Betroffenen leicht erreichbar ist.

Schon jetzt hat der „Shut down" weltweit zu einem Anstieg der häuslichen Gewalt geführt. Betroffen sind vor allem Frauen und Mädchen.

Kein Geheimcode

„Maske 19" ist ein niederschwelliges Angebot, mit dem von häuslicher Gewalt Betroffene jederzeit dezent um Notrufhilfe bitten können. Bietet eine Apotheke, eine Arztpraxis oder Klinik gut sichtbar Informationen zu „Maske 19" an, weiß die Betroffene: Das Codewort „Maske 19" genügt. Sie erhält umgehend Notrufhilfe. Die Polizei wird verständigt und kann so für den Schutz der Betroffenen sorgen. Gegen den Täter wird in der Regel ein Ermittlungsverfahren eingeleite

Die Union deutscher Zonta Clubs ruft Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und die zuständigen Länderkolleginnen und -kollegen  dazu auf, die Aktion "Maske 19" zusammen mit den Apothekerverbänden auch in Deutschland flächendeckend zu etablieren.

Auf Anregung von Zonta und unter dem Eindruck der "Maske 19"-Kampagne in den anderen EU-Ländern plant auch die Landesregierung NRW ein solches Modellprojekt „Maske 19“. Zonta unterstützt diese Maßnahme.

„Bund und Länder müssen jetzt alle Möglichkeiten schaffen, damit sich die Frauen im Notfall Hilfe holen und in Schutz gebracht werden können", fordert Christiane Walter, Präsidentin der Union deutscher Zonta Clubs 2018-2020.
 

Quelle: Union deutscher Zonta Clubs